Museum bei der Kaiserpfalz
Museumsmaskottchen Ingo Merkurius
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Donnerstag, 14.3.2019, 12.30 Uhr
Kunst am Mittag
Der Tassilokelch und die Geschichte der Niello-Technik
Kurzvortrag

788 wurde dem Baiernherzog Tassilo III. in der Ingelheimer Kaiserpfalz von Karl dem Großen der Prozess gemacht. Im Museum bei der Kaiserpfalz erinnert an dieses Ereignis die Kopie eines aufwändig verzierten Altargeräts, des Tassilokelchs. Das Original aus dem 8. Jahrhundert wird im Stift Kremsmünster aufbewahrt. Auftraggeber des Kunstwerks waren Tassilo und seine Frau Liutpirc. Die Ornamentik des Kelchs besteht aus Tiergeflecht, Palmetten und Flechtwerk in Kerbschnitt mit Vergoldung. Die bildlichen Darstellungen und Streifen sind in Silberniello ausgeführt. Im Kurzvortrag wird diese Technik am Beispiel des Kelchs näher vorgestellt.

Vortrag: Roman Borkowski M. A., Dipl.-Restaurator
Eintritt: 4 € (inkl. 1 Tasse Kaffee und 1 süße Überraschung)
Samstag, 16.3.2019, 14 - 16 Uhr
Straße der Begegnungen
Frauen auf dem Vormarsch
Interkulturelle Stadtführung

Ober-Ingelheim bildete Mitte des 19. Jahrhunderts ein rheinhessisches Zentrum für politisch-revolutionäre Ideen und republikanisches Engagement. Als Mitbegründer der Ober-Ingelheimer Casino-Gesellschaft, heute Verein Haus Burggarten, setzte sich vor allem der frühere napoleonische Offizier, Jurist und Hessische Landtagspräsident Dr. Martin Mohr für die Einführung der Demokratie ein. In dieser stürmischen Umbruchszeit entstand auch die deutsche Frauenbewegung, die für weibliche Mündigkeit und eine bessere Mädchenbildung kämpfte. 70 Jahre später, am 19. Januar 1919, durften auch die Ingelheimerinnen erstmals zum Wahlzettel greifen. Anlässlich des Jubiläums »100 Jahre Frauenwahlrecht« wandelt die Interkulturelle Stadtführung auf den revolutionären Spuren Ingelheimer Demokratiegeschichte und bettet diese mit Hilfe lebendiger Zeitzeugenberichte in die Entwicklung der Frauenbewegung weltweit ein.

Eine Kooperation des Museums bei der Kaiserpfalz mit dem Migrations- und IntegrationsBüro der Stadt Ingelheim sowie dem Beirat für Migration und Integration der Stadt Ingelheim.

Führung: Dr. Nicole Nieraad-Schalke, Kulturwissenschaftlerin, Ingelheim am Rhein
Anmeldung erforderlich bis 8.3.2019 im Museum / begrenzte Teilnehmerzahl
Treffpunkt: Wird bei Anmeldung bekannt gegeben
Eintritt frei, um Spenden für Deutschkurse wird gebeten

Foto: Dr. Gabriele Mendelssohn
Sonntag, 24.3.2019, 11 Uhr
Öffentliche Führung
Sebastian Münster – Der Mann vom Hundertmarkschein

Heute kennen Sebastian Münster, den Universalgelehrten, Kosmografen und Hebraisten aus Ingelheim, nur noch wenige. Mit Fug und Recht wird er als größter Sohn Ingelheims bezeichnet. Obwohl er seine Heimat schon in jugendlichem Alter verließ, hat er seine Herkunft zeit seines Lebens nie vergessen und Ingelheim in seinen Publikationen verewigt. Das Museum bei der Kaiserpfalz plant schon lange eine eigene Sebastian-Münster-Abteilung in einem Erweiterungsbau. Bis zur Umsetzung dieses Plans bleibt die Studioausstellung aus dem Reformationsjahr 2017 »’Munster gefelt mir wol’ - Sebastian Münster und Martin Luther« in leicht abgeänderter Form als vorläufige Sebastian-Münster-Abteilung bestehen. In ihr werden die Berührungspunkte zwischen Sebastian Münster und Martin Luther aufgezeigt.

Führung: Dr. Klaus Peter Wörns, Gästeführer
Dauer: 1 Stunde
Kosten: 2 € zzgl. 2 € Eintritt in die Ausstellung
Samstag, 6.4.2019, 14 - 17 Uhr
Alte Techniken neu entdeckt
Herstellen einer Schmuckinitiale auf Pergament
Workshop

Eine Initiale ist ein schmückender Anfangsbuchstabe von Kapiteln oder Abschnitten in einem handgeschriebenen Text. Jahrhunderte lang trugen in Gold und in leuchtenden Farben illuminierte Buchstaben dazu bei, die Wirkung des Wortes im wahrsten Sinne aufzuhellen. Im Workshop werden Materialien vorgestellt und eine Schmuckinitiale auf Pergament mit Aquarell und Blattgold Schritt für Schritt ausgeführt.

Kursleitung: Nadine Hanssen, Museum bei der Kaiserpfalz
Veranstaltungsort: Altbau der Pestalozzischule, Museumspädagogik, Mainzer Str. 68, 55218 Ingelheim
Teilnehmer: Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren / begrenzte Teilnehmerzahl
Kosten: bis 17 Jahre 12,00 €, ab 18 Jahre 20,00 € pro Person inkl. Materialkosten und Museumseintritt
Anmeldung bis 29.3.2019 im Museum, Telefon 06132•714701

Foto: Nadine Hanssen
Donnerstag, 11.4.2019, 12.30 Uhr
Kunst am Mittag
Ingelheimer Straßennamen – Die Veit-Stoß-Straße
Kurzvortrag

Streitbar soll er gewesen sein und stolz. Zeitgenossen beschrieben ihn als einen »irrig und geschreyig Mann«: Veit Stoß, Maler, Bildschnitzer und Kupferstecher aus Horb am Neckar. Als Zeitgenosse Albrecht Dürers ist er ein wichtiger Vertreter der Spätgotik, einer Epoche, die an der Schwelle zur Neuzeit ihre ganz spezielle Ausprägung in Architektur, Bildkünsten und Kirchenausstattungen erfährt. Der Kurzvortrag im Rahmen der Serie »Ingelheimer Straßennamen« gibt einen Einblick in Leben und Werk des Künstlers Veit Stoß, dessen Hauptwirkungsstätten Krakau und Nürnberg waren. Sein Werk umfasst neben Gemälden, Grabdenkmälern und Kupferstichen auch prächtige Altarretabel, die den Betrachter bis heute in ihren Bann ziehen.

Vortrag: Miriam Maslowski, Museum bei der Kaiserpfalz
Eintritt: 4 € (inkl. 1 Tasse Kaffee und 1 süße Überraschung))

Foto: Miriam Maslowski
Samstag, 27.4.2019, 11 - 14 Uhr
Auftaktveranstaltung zum XII. Römertag Rheinhessen
Aus der Erde geborgen – Römische Funde aus der Region

Landrätin Dorothea Schäfer eröffnet den diesjährigen Römertag Rheinhessen im Museum bei der Kaiserpfalz. In einem Kurzvortrag berichtet PD Dr. Peter Haupt nicht nur über neue römische Funde aus Ingelheim, sondern zeigt auch einen Teil im Original.

Eintritt frei

Foto: Saskia Wagner
Sonntag, 28.4.2019, 11 - 14 Uhr
XII. Römertag Rheinhessen
Aus der Erde geborgen – Römische Funde aus Ingelheim

Das Museum bei der Kaiserpfalz bietet auch in diesem Jahr wieder ein dreistündiges Familienprogramm mit »Kinder führen Kinder», Workshops, einem Imbiss nach römischen Rezepten und römischen Kinderspielen.

Leitung: Dr. Ingeborg Domes, Museum bei der Kaiserpfalz
Das Museum ist von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Der Eintritt und alle Angebote zum Römertag Rheinhessen sind ganztägig kostenfrei.
Museumsmaskottchen Ingo Merkurius

Donnerstag, 16.5.2019, 12.30 Uhr
Kunst am Mittag
»... meine eigentliche Heimat« – Ingelheim aus Sicht des Malers Ludwig Göbel
Kurzvortrag

Der Künstler Ludwig Göbel (1889-1964) wuchs in Nieder-Ingelheim auf und wurde 1912 zum Studium an der renommierten Königlich Bayerischen Akademie der Bildenden Künste in München zugelassen. Auch während seiner Jahre in Frankfurt Höchst und München verbrachte Göbel viele Sommer in seinem Ingelheimer Elternhaus, bis er 1950 endgültig dorthin, in seine »eigentliche Heimat«, zurückkehrte. Auch wegen seiner großen Wandmalereien am Wäschbach-Kindergarten, im Nieder-Ingelheimer Rathaus oder im Schalterraum der Kreissparkasse sowie der künstlerischen Bearbeitung lokaler Szenerien darf Göbel als bedeutender Chronist Ingelheimer Zeitgeschichte gelten.

Vortrag: Dr. Nicole Nieraad-Schalke, Kulturwissenschaftlerin, Ingelheim am Rhein
Eintritt: 4 € (inkl. 1 Tasse Kaffee und 1 süße Überraschung)
Sonntag, 19.5.2019, 11 Uhr
Internationaler Museumstag
Marmor, Stein und Rankenzier
Öffentliche Führung

Seit jeher haben Menschen einen Sinn für die ornamentale Gestaltung ihrer Umwelt. Ob auf Keramik der Jungsteinzeit, auf Terra Sigillata-Geschirr und Grabsteinen der Römerzeit oder auf Schmuck und an Bauwerken des Mittelalters – überall finden sich Ornamente. Es gibt gegenständliche, plastische, abstrakte und stilisierte Ornamente. Besonders beliebt sind geometrische Motive oder stilisierte Pflanzen und Tiere. In der Führung werden Museumsobjekte mit unterschiedlichen Ornamenten aus verschiedener Epochen von einer Kunsthistorikerin vorgestellt.

Führung: Miriam Maslowski, Museum bei der Kaiserpfalz
Das Museum ist bei freiem Eintritt von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Die Führung ist kostenfrei.
Freitag, 24.5.2019, 18 - 23 Uhr
Nacht der Kunst
im Museum bei der Kaiserpfalz

Auch in diesem Jahr beteiligt sich das Museum an der Nacht der Kunst auf dem François-Lachenal-Platz vor dem Kunstforum Ingelheim – Altes Rathaus in Nieder-Ingelheim. Das aktuelle Programm finden Sie zeitnah auf unserer Internetseite und in der lokalen Tagespresse.

Eintritt frei
Samstag, 25.5.2019, 14 - 16 Uhr
Straße der Begegnungen
»Heimat ist kein Ort, Heimat ist ein Gefühl« (Herbert Grönemeyer)
Interkulturelle Stadtführung

Eng mit der »typisch deutschen« Regionalität verbunden, erlebt der Heimat-Begriff aktuell eine Renaissance. Der Geruch frisch gemähten Heus, der Dialekt des Schulfreundes, der Ruf des Eichelhähers oder die Knödel der Großmutter – Heimat ist für viele sinnlich-emotional aufgeladen. Dabei bewegt sich der Begriff im gegenwärtigen Diskurs oft im Spannungsfeld zwischen politischer Ausgrenzung, regionaler Identität und gemütlicher Nostalgie.
In der Interkulturellen Führung nähern wir uns kulturhistorisch und kulturübergreifend dem Bedürfnis nach Zugehörigkeit. Zeitzeugen, die als »Zugezogene« in Ingelheim einen neuen Lebensmittelpunkt, eine »Heimat 2.0«, gefunden haben, berichten von ihren persönlichen Erfahrungen.

Eine Kooperation des Museums bei der Kaiserpfalz mit dem Migrations- und IntegrationsBüro der Stadt Ingelheim sowie dem Beirat für Migration und Integration der Stadt Ingelheim.

Führung: Dr. Nicole Nieraad-Schalke, Kulturwissenschaftlerin, Ingelheim am Rhein
Anmeldung erforderlich bis 17.5.2019 im Museum, Tel. 06132•714701 / Begrenzte Teilnehmerzahl
Treffpunkt: Wird bei Anmeldung bekannt geben
Eintritt frei, Spenden erbeten für Deutschkurse

Foto: Dr. Gabriele Mendelssohn
Sonntag, 2.6.2019, 11 Uhr
Öffentliche Führung
Sebastian Münster – Der Mann vom Hundertmarkschein

Heute kennen Sebastian Münster, den Universalgelehrten, Kosmografen und Hebraisten aus Ingelheim, nur noch wenige. Mit Fug und Recht wird er als größter Sohn Ingelheims bezeichnet. Obwohl er seine Heimat schon in jugendlichem Alter verließ, hat er seine Herkunft zeit seines Lebens nie vergessen und Ingelheim in seinen Publikationen verewigt. Das Museum bei der Kaiserpfalz plant schon lange eine eigene Sebastian-Münster-Abteilung in einem Erweiterungsbau. Bis zur Umsetzung dieses Plans bleibt die Studioausstellung aus dem Reformationsjahr 2017 »’Munster gefelt mir wol’ - Sebastian Münster und Martin Luther« in leicht abgeänderter Form als vorläufige Sebastian-Münster-Abteilung bestehen. In ihr werden die Berührungspunkte zwischen Sebastian Münster und Martin Luther aufgezeigt.

Führung: Dr. Klaus Peter Wörns, Gästeführer
Dauer: 1 Stunde
Kosten: 2 € zzgl. 2 € Eintritt in die Ausstellung
Donnerstag, 13.6.2019, 12.30 Uhr
Geschichte am Mittag
»Vergiss nie deine Heimat, wo deine Wiege stand, denn in der Ferne findest du kein zweites Heimatland«
Kurzvortrag

Was ist »Heimat« überhaupt? Für den einen ist es der Ort, in dem er geboren wurde, für den anderen der Platz, an dem er in seinem Leben sesshaft geworden ist, und für den nächsten ein tief verwurzeltes Gefühl des Vertrauens in die Bleibe, die er sein Zuhause nennt, oder den Platz, an dem er sozial angesiedelt ist. Doch bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war der Begriff von nüchterner Prägung und stammte aus dem juristischen Bereich. Heimat war einzig und allein der Ort, an dem man geboren wurde und in dem man heimatberechtigt war.

Im Vortrag geht es um den Wandel des Begriffs »Heimat« im Laufe der Jahrhunderte, unterstützt von verschiedenen Archivalien aus dem Ingelheimer Stadtarchiv speziell zur Ingelheimer Geschichte.

Vortrag: Nadine Gerhard, Stadtarchivarin, Ingelheim am Rhein
Eintritt: 4 € (inkl. 1 Tasse Kaffee und 1 süße Überraschung)

Abbildung: »Ortsbürgereid«, © Stadtarchiv Ingelheim am Rhein, Inv.-Nr. Rep. WH-468
Sonntag, 15.9.2019, 11 Uhr
Öffentliche Führung
Sebastian Münster – Der Mann vom Hundertmarkschein

Heute kennen Sebastian Münster, den Universalgelehrten, Kosmografen und Hebraisten aus Ingelheim, nur noch wenige. Mit Fug und Recht wird er als größter Sohn Ingelheims bezeichnet. Obwohl er seine Heimat schon in jugendlichem Alter verließ, hat er seine Herkunft zeit seines Lebens nie vergessen und Ingelheim in seinen Publikationen verewigt. Das Museum bei der Kaiserpfalz plant schon lange eine eigene Sebastian-Münster-Abteilung in einem Erweiterungsbau. Bis zur Umsetzung dieses Plans bleibt die Studioausstellung aus dem Reformationsjahr 2017 »’Munster gefelt mir wol’ - Sebastian Münster und Martin Luther« in leicht abgeänderter Form als vorläufige Sebastian-Münster-Abteilung bestehen. In ihr werden die Berührungspunkte zwischen Sebastian Münster und Martin Luther aufgezeigt.

Führung: Dr. Klaus Peter Wörns, Gästeführer
Dauer: 1 Stunde
Kosten: 2 € zzgl. 2 € Eintritt in die Ausstellung
Sonntag, 3.11.2019, 11 Uhr
Öffentliche Führung
Sebastian Münster – Der Mann vom Hundertmarkschein

Heute kennen Sebastian Münster, den Universalgelehrten, Kosmografen und Hebraisten aus Ingelheim, nur noch wenige. Mit Fug und Recht wird er als größter Sohn Ingelheims bezeichnet. Obwohl er seine Heimat schon in jugendlichem Alter verließ, hat er seine Herkunft zeit seines Lebens nie vergessen und Ingelheim in seinen Publikationen verewigt. Das Museum bei der Kaiserpfalz plant schon lange eine eigene Sebastian-Münster-Abteilung in einem Erweiterungsbau. Bis zur Umsetzung dieses Plans bleibt die Studioausstellung aus dem Reformationsjahr 2017 »’Munster gefelt mir wol’ - Sebastian Münster und Martin Luther« in leicht abgeänderter Form als vorläufige Sebastian-Münster-Abteilung bestehen. In ihr werden die Berührungspunkte zwischen Sebastian Münster und Martin Luther aufgezeigt.

Führung: Dr. Klaus Peter Wörns, Gästeführer
Dauer: 1 Stunde
Kosten: 2 € zzgl. 2 € Eintritt in die Ausstellung