Museum bei der Kaiserpfalz
Museumsmaskottchen Ingo Merkurius
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Donnerstag, 16.8.2018, 12.30 Uhr
Geschichte am Mittag
Die »Fliegende Festung«
Kurzvortrag

Vor 75 Jahren, am 13. August 1943, ist im Ingelheimer Wald, 870 Meter süd-südöstlich der Emmerichshütte, ein amerikanischer Bomber abgestürzt, eine Boeing B-17. Die zehnköpfige Besatzung konnte sich retten und geriet in Gefangenschaft. Reste des Flugzeugs wurden inzwischen geborgen. Als Teil der vielfältigen Kulturlandschaft »Ingelheimer Wald« kommt dem Befund in Verbindung mit dem zugrundeliegenden Ereignis eine bedeutende Rolle zu. Erinnerungen an die Bomberangriffe im Zweiten Weltkrieg nehmen hier Gestalt an. Dr. Peter Haupt stellt die Funde vor und beleuchtet sowohl ihre technische als auch ihre historische Seite.

Vortrag: PD Dr. habil. Peter Haupt, Institut für Vor- und Frühgeschichte, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
Eintritt: 4 € (inkl. 1 Tasse Kaffee und 1 süße Überraschung)

»Wrackteil auf dem Waldboden«, Foto: Dr. Peter Haupt
Freitag, 31.8.2018, 18 - 24 Uhr
Nacht der Kunst
im Museum bei der Kaiserpfalz

Auch in diesem Jahr beteiligt sich das Museum an der Nacht der Kunst auf dem François-Lachenal-Platz vor dem Kunstforum Ingelheim – Altes Rathaus in Nieder-Ingelheim.

20.30 Uhr + 21.30 Uhr
Kurzführungen in der Sebastian-Münster-Abteilung

Führung: Miriam Maslowski, Museum bei der Kaiserpfalz
Dauer: 20 Minuten

Eintritt frei

Foto: Andrea Enderlein

Freitag, 7.9.2018, 18 Uhr
Museum musikalisch
Abbas Mashayekh – Musik kennt keine Grenzen
Konzert mit Abbas Mashayekh

Der gebürtige Iraner Abbas Mashayekh kam sehr früh mit persischer Kunstmusik sowie westlicher klassischer Musik in Berührung. In Deutschland studierte er Musikwissenschaft und Gitarre und brachte sich das Spiel auf der orientalischen Kurzhalslaute Oud selbst bei. Dieses Zupfinstrument, in Europa auch als Arabische Laute bekannt, spielt seit dem Mittelalter sowohl in der islamischen Kultur als auch in den christlich-mitteleuropäischen Ländern eine bedeutende Rolle. In seiner Musik ist es Abbas Mashayekh vor allem wichtig, den verbindenden, interkulturellen Aspekt hervorzuheben.

Das Konzert findet im Rahmen der »Fairen Interkulturellen Woche 2018« und in Kooperation mit dem Migrations- und IntegrationsBüro der Stadt Ingelheim statt.

Abendkasse: 3 €, begrenzte Anzahl und freie Platzwahl
Kartenbestellung ab 24.8.2018 im Museum, Telefon 06132•714701

Foto: Dr. Ingeborg Domes



Sonntag, 9.9.2018, 11 - 14 Uhr
Tag des offenen Denkmals
im Museum bei der Kaiserpfalz

11 Uhr
Kinder führen Kinder
Die Kaiserpfalz in Ingelheim – fast wie ein römischer Palast

11.30 Uhr
Workshops

Leitung: Dr. Ingeborg Domes, Museum bei der Kaiserpfalz
Veranstaltungsorte: Museum und Aula regia

Das Museum hat von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Der Eintritt und alle Angebote zum Tag des offenen Denkmals sind ganztägig kostenfrei.
Museumsmaskottchen Ingo Merkurius

Donnerstag, 13.9.2018, 12:30 Uhr
Kunst am Mittag
Ingelheimer Straßennamen –
Die Albrecht-Dürer-Straße

Kurzvortrag

Im Rahmen der Serie »Ingelheimer Straßennamen« wird Albrecht Dürer, der Vielen als der bedeutendste deutsche Künstler gilt, in den Blick genommen. Sein berühmtes Portrait Karls des Großen, auf welchem er den frühmittelalterlichen Herrscher mit den Insignien des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation ausstattete, gibt den Ansprüchen auf die Vorherrschaft des deutschen Kaisers Ausdruck. Aber auch bürgerliches Selbstverständnis, Wissensdurst und scheinbar im Gegensatz dazu stehende Religiosität des Menschen an der Schwelle vom Mittelalter zur Neuzeit spiegeln sich in seiner Kunst. Der Vortrag von Kunsthistorikerin Miriam Maslowski gibt einen kurzen Überblick über Biografie und Werk des Künstlers und ordnet sie in den historischen Rahmen ein.

Vortrag: Miriam Maslowski, Museum bei der Kaiserpfalz
Eintritt: 4 € (inkl. 1 Tasse Kaffee und 1 süße Überraschung)

Abbildung: »Selbstbildnis im Pelzrock«, Albrecht Dürer (1500), Öl auf Holz, Foto: © Staatliche Gemäldesammlungen München – Alte Pinakothek
Samstag, 15.9.2018, 14 - 16 Uhr
Straße der Begegnungen
Ein Elefant im Gepäck – Unterwegs auf der Seitenstraße
Interkulturelle Stadtführung

Die legendäre Seidenstraße, ein Netz von alten Handelswegen, verband ab dem 1. Jahrhundert v. Chr. Orient und Okzident, die Mittelmeerregion mit China. Bei der Interkulturellen Stadtführung berichten Zeitzeugen aus Ländern, die von der alten Seidenstraße durchquert wurden. Mit ihnen zusammen sind wir historisch, musikalisch und kulinarisch dem »Mythos Seidenstraße« auf der Spur.

Eine Kooperation des Museums bei der Kaiserpfalz mit dem Migrations- und IntegrationsBüro der Stadt Ingelheim sowie dem Beirat für Migration und Integration der Stadt Ingelheim.

Führung: Dr. Nicole Nieraad-Schalke, Kulturwissenschaftlerin, Ingelheim
Eintritt frei, Anmeldung bis 7.9.2018 im Museum, Tel. 06132•714701
Treffpunkt: Wird bei Anmeldung bekannt geben

Foto: Dr. Gabriele Mendelssohn
Sonntag, 7.10.2018, 11 Uhr
Öffentliche Führung
Sebastian Münster – Der Mann vom Hundertmarkschein

Heute kennen Sebastian Münster, den Universalgelehrten, Kosmografen und Hebraisten aus Ingelheim, nur noch wenige. Mit Fug und Recht wird er als größter Sohn Ingelheims bezeichnet. Obwohl er seine Heimat schon in jugendlichem Alter verließ, hat er seine Herkunft zeit seines Lebens nie vergessen und Ingelheim in seinen Publikationen verewigt. Das Museum bei der Kaiserpfalz plant schon lange eine eigene Sebastian-Münster-Abteilung in einem Erweiterungsbau. Bis zur Umsetzung dieses Plans bleibt die Studioausstellung aus dem Reformationsjahr 2017 »'Munster gefelt mir wol' – Sebastian Münster und Martin Luther« in leicht abgeänderter Form als vorläufige Sebastian-Münster-Abteilung bestehen. In ihr werden die Berührungspunkte zwischen Sebastian Münster und Martin Luther aufgezeigt.

Führung: Dr. Klaus Peter Wörns, Gästeführer
Dauer: 1 Stunde
Kosten: 2 € zzgl. 2 € Eintritt in die Ausstellung
Donnerstag, 18.10.2018, 12.30 Uhr
Geschichte am Mittag
Die Ingelheimer Familie Epping – Bewohner des Rinderbachtors und findige Unternehmer
Kurzvortrag

In ihrem Vortrag lädt Peggy Meenzen dazu ein, in die wechselvolle und spannende Geschichte der Ingelheimer Familie Epping einzutauchen, vom späten 19. Jahrhundert bis Kriegsende 1945. Die Reise führt vom Familienanwesen im Rinderbachtor über die Obst- und Gemüseverwertungsgenossenschaft Ober-Ingelheim zur »Villa Carolina«. Weiter geht es zur »Dampfwaschanstalt Ingelheim«, zum Hessischen Handwerker- und Gewerbetag 1934 in Ingelheim und in die Firma Eberlein. Nach den Kriegsjahren in Frankfurt und im Hunsrück erfolgt die Rückkehr nach Ingelheim. Alle Lebensstationen sind mit Fotos belegbar. Die beiden Söhne der Familie, Jürgen und Dieter Epping, werden zum Vortrag anwesend sein.

Vortrag: Peggy Meenzen, Stadtarchiv Ingelheim
Eintritt: 4 € (inkl. 1 Tasse Kaffee und 1 süße Überraschung)

Abbildung: Foto aus der Schenkung Epping, © Stadtarchiv Ingelheim
Samstag, 20.10.2018, 14 - 16 Uhr
Straße der Begegnungen
Karolingische Pracht und fremde Gäste
Interkulturelle Stadtführung

Zusammen mit der Forschungsstelle Kaiserpfalz Ingelheim widmen die Interkulturellen Stadtführungen dem Europäischen Kulturerbejahr 2018 eine eigene Sonderführung im Rahmen von »Sharing Heritage«.

Die Interkulturellen Stadtführungen sind eine Kooperation des Museums bei der Kaiserpfalz mit dem Migrations- und IntegrationsBüro der Stadt Ingelheim sowie dem Beirat für Migration und Integration der Stadt Ingelheim.

Führung: Dr. Nicole Nieraad-Schalke, Kulturwissenschaftlerin, Ingelheim
Treffpunkt: Museum bei der Kaiserpfalz
Eintritt frei, Anmeldung bis 12.10.2018 im Museum, Tel. 06132•714701

Foto: Dr. Gabriele Mendelssohn
Donnerstag, 15.11.2018, 12.30 Uhr
Geschichte am Mittag
»Es geht mir noch gut!« – Grüße von der Westfront
Kurzvortrag

Nach 40 Jahren Frieden im Deutschen Reich erklärte Kaiser Wilhelm II. am 1. August 1914 Russland, England und Frankreich den Krieg. Und alle folgten begeistert. Im ganzen Land wehten schwarz-weiß-rote Fahnen. Frauen und Kinder jubelten auf den Straßen patriotisch ihren Männern, Vätern und Söhnen zu, die lachend und winkend in Eisenbahnwaggons an die Front abfuhren. Begeistert zog am 11. August 1914 auch der 40-jährige Gefreite Joseph Otto Stegmayer in den Krieg, den er bis Ende 1916 im Südwesten an der Grenze zu Frankreich erlebte.
Anhand originaler Dokumente aus privatem Besitz berichtet Barbara Timm, wie sich 1914 die Situation in Ingelheim darstellte, welchen Weg der Gefreite Stegmayer durch Frankreich zurücklegte und wie vor 100 Jahren die Ingelheimer Bevölkerung ernüchtert und voller Angst vor den Repressalien des »Erbfeindes« das Ende des Ersten Weltkriegs erlebte.

Vortrag: Barbara Timm, Dipl.-Museologin, Ingelheim
Eintritt: 4 € (inkl. 1 Tasse Kaffee und einer süßen Überraschung)

Abbildung: »Feldpostkarte aus dem Ersten Weltkrieg«, Privatbesitz, Foto: Barbara Timm
Samstag, 24.11.2018, 14 - 17 Uhr
Alte Techniken neu entdeckt
Herstellen eines Leporellos mit Buntpapiereinband
Workshop

Das Leporello ist ein Faltbuch aus ziehharmonikaartig gefalztem Karton. Es wird gerne für Foto- und Bilderserien verwendet und eignet sich als ganz besonderes Weihnachtsgeschenk. Wir falzen ein Leporello und beziehen die Deckel mit edlem Papier. Teilnehmer des Kurses vom 10. März 2018 können die eigenen Kleisterpapiere zur Weiterverarbeitung mitbringen.

Workshop: Ellen Gold, Restauratorin, Ingelheim
Teilnehmer: Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren / begrenzte Teilnehmerzahl
Kosten: bis 17 Jahre 12 €, ab 18 Jahre 20 € pro Person inkl. Materialkosten und Museumseintritt
Anmeldung bis 16.11.2018 im Museum, Telefon 06132•714701

Foto: Ellen Gold
Sonntag, 25.11.2018, 11 Uhr
Öffentliche Führung
Sebastian Münster – Der Mann vom Hundertmarkschein

Heute kennen Sebastian Münster, den Universalgelehrten, Kosmografen und Hebraisten aus Ingelheim, nur noch wenige. Mit Fug und Recht wird er als größter Sohn Ingelheims bezeichnet. Obwohl er seine Heimat schon in jugendlichem Alter verließ, hat er seine Herkunft zeit seines Lebens nie vergessen und Ingelheim in seinen Publikationen verewigt. Das Museum bei der Kaiserpfalz plant schon lange eine eigene Sebastian-Münster-Abteilung in einem Erweiterungsbau. Bis zur Umsetzung dieses Plans bleibt die Studioausstellung aus dem Reformationsjahr 2017 »'Munster gefelt mir wol' – Sebastian Münster und Martin Luther« in leicht abgeänderter Form als vorläufige Sebastian-Münster-Abteilung bestehen. In ihr werden die Berührungspunkte zwischen Sebastian Münster und Martin Luther aufgezeigt.

Führung: Dr. Klaus Peter Wörns, Gästeführer
Dauer: 1 Stunde
Kosten: 2 € zzgl. 2 € Eintritt in die Ausstellung
1.12.2018 bis 13.1.2019
Positionen des Realismus
Pastelle von Johannes Grützke, Susanne Mull und Gerlinde Zantis
Kunstausstellung

Johannes Grützke (1937-2017), einer der bedeutendsten realistischen deutschen Maler des zwanzigsten Jahrhunderts, griff in den 1970er Jahren die in Vergessenheit geratene künstlerische Technik des Pastells wieder auf. In genialer Weise nutzte er dabei die Kombination von Malerei und Zeichnung. Die 1963 geborene Gerlinde Zantis markiert eine gegensätzliche Position: Sie lotet in ihren fast monochromen Zeichnungen die expressive Grenze der Technik aus und beschreibt dunkle Welten, die durch ihre Reduktion und gleichzeitige Perfektion faszinieren. Susanne Mull, geboren 1967, scheint beide Positionen zu verbinden: Koloristische Vitalität der Darstellung verknüpft sich mit formaler Akkuratesse und treibt die Kreidezeichnung weit über bisher Gesehenes hinaus. Alle drei beweisen die künstlerische Relevanz dieser unmittelbaren bildnerischen Technik. Sie offenbaren darüber hinaus die unerschöpfliche Innovationskraft des Pastells.

Kuratorin: Dr. Ingeborg Domes, Museum bei der Kaiserpfalz
Gast-Kurator: Dietmar Gross
Veranstaltungsort: Kunstforum Ingelheim – Altes Rathaus, François-Lachenal-Platz 1, 55218 Ingelheim am Rhein
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 16 Uhr, Donnerstag, 6.12.2018, von 11 bis 19 Uhr / geschlossen 24. bis 26.12. und 31.12.2018 sowie 1.1.2019
Eintritt: 3 € / 2 €*, Kombikarte mit Museum: 5 € / 3,50 €* (*ermäßigt in Gruppen)

Sonntag, 2.12.2018, 11 Uhr
Öffentliche Führung
Drei Künstlerpersönlichkeiten, drei Sichtweisen, eine Technik

Beim Rundgang durch die Ausstellung »Positionen des Realismus – Pastelle von Johannes Grützke, Susanne Mull und Gerlinde Zantis« erläutert Kunsthistorikerin Susanne Krenzer-Mattes die unterschiedlichen Sichtweisen der drei Künstlerpersönlichkeiten und verortet die Werke in der Kunstgeschichte.

Führung: Susanne Krenzer-Mattes M. A., Museum bei der Kaiserpfalz
Veranstaltungsort: Kunstforum Ingelheim – Altes Rathaus, François-Lachenal-Platz 1, 55218 Ingelheim
Eintritt: 6 € (inkl. Wein und Gebäck)
Donnerstag, 6.12.2018, 18 Uhr
Kuratorenführung
Der realistische Blick

Die Führung von Gast-Kurator Dietmar Gross in der Ausstellung »Positionen des Realismus – Pastelle von Johannes Grützke, Susanne Mull und Gerlinde Zantis« geht auf die unterschiedlichen Ansätze und Methoden der ausgestellten Künstlerinnen und des Künstlers ein. Anhand beispielhaft ausgewählter Kunstwerke wird dabei auch ihre Verwandtschaft untereinander aufgezeigt.

Führung: Dietmar Gross, Gast-Kurator
Veranstaltungsort: Kunstforum Ingelheim – Altes Rathaus, François-Lachenal-Platz 1, 55218 Ingelheim am Rhein
Eintritt: 6 € (inkl. Wein und Gebäck)

Die Ausstellung ist an diesem Tag bis 19 Uhr geöffnet.
Samstag, 8.12.2018, 14 - 16 Uhr
Straße der Begegnungen
Nikolaus und Mistelzweig - Eine weihnachtliche Kulturreise durch Deutschland
Interkulturelle Stadtführung

Ein kerzen- und kugelgeschmückter Weihnachtsbaum, darunter eine geschnitzte Krippe, »Oh Du Fröhliche« auf den Lippen und ein reich gedeckter Gabentisch – so sieht für die meisten Deutschen das perfekte Weihnachtsfest aus.
Bei der Interkulturellen Führung spüren wir der Entstehung dieser »typisch deutschen« Weihnachtstraditionen nach. Zeitzeugen aus den unterschiedlichsten inner- und außerdeutschen Regionen erzählen lebendig von ihren persönlichen Erinnerungen. Die besinnliche Atmosphäre der Führung wird von einem begleitenden Musiker unterstützt und endet passenderweise auf dem Ober-Ingelheimer Weihnachtsmarkt.

Eine Kooperation des Museums bei der Kaiserpfalz mit dem Migrations- und IntegrationsBüro der Stadt Ingelheim sowie dem Beirat für Migration und Integration der Stadt Ingelheim.

Führung: Dr. Nicole Nieraad-Schalke, Kulturwissenschaftlerin, Ingelheim
Eintritt frei, Anmeldung bis 30.11.2018 im Museum
Treffpunkt: Wird bei Anmeldung bekannt geben

Foto: Dr. Gabriele Mendelssohn
Donnerstag, 13.12.2018, 12.30 Uhr
Geschichte am Mittag
Die Heimat des Burgunderweins
Kurzvortrag

Bereits Karl der Große schätzte den Burgunderwein. Die Stadt Ingelheim wirbt damit, dass sie dem Karolinger die Leidenschaft für Rotwein und den Anbau von Burgunderreben zu verdanken hat. Burgund ist eine alte Kulturlandschaft mit einer langen, abwechslungsreichen Geschichte. Ingelheim spielt darin noch an anderer Stelle eine Rolle: Die modisch bewusste Burgunderin Agnes von Poitou heiratete im Jahr 1043 in der Ingelheimer Kaiserpfalz Heinrich III. Heute ist Autun, in der Region Bourgogne-Franche-Compté gelegen, die französische Partnerstadt Ingelheims. Die in Burgund geborene Ingelheimerin Michelle Charvolin-Dörr stellt uns die im Herzen Frankreichs liegende Region vor.

Vortrag: Michelle Charvolin-Dörr, Museum bei der Kaiserpfalz
Eintritt: 4 € (inkl. 1 Tasse Kaffee und einer süßen Überraschung)

Abbildung: »Von den Ufern des Rheins: Karl der Große in der Pfalz zu Ingelheim zur Zeit der Weinlese, 800«, Sammelbild (Ausschnitt), Repro: Dr. Gabriele Mendelssohn