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3. September 2009 bis 28. März 2010
»Mit dem Zeichenstift gegen das Vergessen«
Die Holocaust-Künstler Fritz Lederer (1878–1949)und Leo Haas (1901–1983)


In der Zeit des Nationalsozialismus sind auch Menschen aus Ingelheim, vor allem diejenigen jüdischen Glaubens, in Konzentrations- und Vernichtungslager deportiert und dort zum großen Teil ermordet worden. Über ihre persönlichen Schicksale, ihre Hoffnungen und Leiden wissen wir nur wenig. …
9. November 2008 bis 14. Juni 2009
Die Ausstellung wird bis zum 12. Juli 2009 verlängert
»Ihr Heimesgässler, wir sehen uns wieder!«
(Johanna Mayer, 1942 in Theresienstadt ermordet)
Jüdisches Leben in Ingelheim vom Spätmittelalter bis 1942

Die Ausstellung zeigt die Geschichte der Ingelheimer Juden vom Mittelalter bis zu ihrer Deportation. Dabei beschränkt sie sich nicht auf die Darstellung der Juden als Verfolgte, sondern zeichnet deren Selbstverständnis als Juden und Deutsche nach. …
5. April bis 28. September 2008
Rosen, Feigen und Koriander – Der Nutz- und Heilpflanzengarten Karls des Großen

Im Frühmittelalter wurden Gärten nicht als Ziergärten angelegt, sondern als Nutzgärten. Die Gartenkultur war Bestandteil der Naturalwirtschaft. …
31. März bis 28. Oktober 2007
Zuckerrüben fürs »Zuckerlottchen« – Eine Feldfrucht macht Karriere

Am 23. Oktober 1904 fand die Betriebseröffnung der Selztalbahn von Ingelheim/Frei-Weinheim bis Jugenheim/Partenheim statt. Nach ihrem hauptsächlichen Transportgut, den Zuckerrüben, wurde diese Eisenbahn im Volksmund bald liebevoll »Zuckerlottchen« genannt.
8. März bis 24. Oktober 2006
Vom Doppeladler zur Trikolore – Ingelheim in napoleonischer Zeit

Die Französische Revolution von 1789 hatte die Vernichtung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation zur Folge. Vor 200 Jahren, am 6. August 1806, musste Franz II. Joseph Karl aus dem Hause Habsburg-Lothringen als letzter Kaiser die Krone niederlegen. Damit endete das seit dem Mittelalter bestehende Alte Reich.
2. September 2005 bis 29. Januar 2006
100 Jahre Historischer Verein Ingelheim e. V.

Am 12. November 1905 wurde in Ingelheim ein Historischer Verein gegründet. Maßgeblich zur Gründung beigetragen hat das Ehepaar Wilhelm und Caroline von Erlanger.
Der Verein setzte sich zum Ziel, in Ingelheim ein Museum und eine Volksbücherei einzurichten. Als weitere wichtige Aufgabe sah er die Erhaltung und Erforschung der historischen Denkmäler Ingelheims. Auf seine Initiative hin wurden vor dem Ersten Weltkrieg die ersten umfangreichen Ausgrabungen in der Kaiserpfalz Karls des Großen durchgeführt.
5. März bis 31. Juli 2005
Bankiers – Mäzene – Künstler
Die Familie von Erlanger


1859 kauften Wilhelm von Erlanger und seine Frau Caroline geb. von Bernus in Nieder-Ingelheim ein weitläufiges Grundstück und errichteten darauf einen repräsentativen Wohnsitz im Stil der Neurenaissance, die »Villa Carolina«. Das Ehepaar nahm viele Jahre aktiv am Gemeindeleben teil und machte sich als Förderer im kulturellen und sozialen Bereich einen Namen.
3. September 2004 bis 30. Januar 2005
Carlo von Erlanger (1872–1904) – Ein Afrikaforscher und Ornithologe aus Ingelheim

Vor 100 Jahren verunglückte Carlo von Erlanger im Alter von 32 Jahren tödlich bei einem Autounfall in Salzburg. Aus diesem Anlass erinnert das Museum bei der Kaiserpfalz mit einer Gedenkausstellung an den aussichtsreichen jungen Wissenschaftler und Forschungsreisenden.